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hilfe zum bauen der setups

in Setup Erklärung 12.07.2013 13:04
von McQueenADMIN | 989 Beiträge | 2842 Punkte

hier eine komplette erklärung

Aerodynamik

Front und Heckflügel müssen richtig zu einander eingestellt sein, beide arbeiten erst bei höheren Geschwindigkeiten und sollen das Auto auf die Straße drücken . Ein zu hoch eingestellter Heckflügel kann die Wirkung des Frontflügels aufheben.

Einen zu flach eingestellten Frontflügel und zu hoch eingestellten Heckflügel erkennt man in schnelleren Kurven daran, dass das Auto untersteuert ( über die Vorderräder schiebt), das genaue Gegenteil, übersteuern ( Heck bricht aus) passiert bei zu viel Frontflügel und zu wenig Heckflügel.
Niedrige Flügel bringen mehr Geschwindigkeit, aber auch weniger Grip auf den Rädern, höhere Flügel bringen mehr Grip, mehr Luftwiderstand und mehr Reifenverschleiß, dafür kann man aber die Werbung auf den Flügeln besser lesen.
Am besten fängt man mit einer niedrigen Einstellung an und tastet sich nach oben, bis man einen guten Mittelweg zwischen Topspeed und stabiler Kurvengeschwindigkeit gefunden hat.

Bremsen

Die Bremsen stellt man am besten ohne Bremshilfe und ABS ein, um zu sehen wie die Vorder- und Hinterachse beim Bremsen reagieren sollte man auch die Kamera ändern.

Balance

Beim Bremsen verlagert sich der Schwerpunkt vom Auto nach vorne, macht man bei höchstem Druck also eine Vollbremsung, achtet man darauf, an welcher Achse die Räder zu erst blockieren. Dann regelt man die Bremsbalance in die entgegengesetzte Richtung, bis beide Achsen gleichzeitig blockieren.

Druck

Ein blockierendes Rad kann man nicht lenken und man rutscht nur noch, regelt den Druck so, das die Räder bei einer Vollbremsung so spät wie möglich blockieren, dann kann man länger lenken.

Größe

Jetzt kommt wieder die Streckenkenntnis zum tragen, muss man oft von hoher Geschwindigkeit runter bremsen, vor Schikanen z.B. werden die Scheiben natürlich ordentlich warm. Größere Scheiben haben mehr Material und können daher auch mehr Temperatur ab. Wählt man die Scheiben zu klein, können diese überhitzen. Fading (Bremswirkung lässt bei erhöhtem Druck nach)
und Verschleiß wären die Folge.

Balance

Gewichtsverteilung

Hier kann man das Gewicht vom Auto nach seinen Ansprüchen verteilen und damit das Über oder Untersteuern beeinflussen. Schiebt das Auto über die Vorderräder, mehr nach vorn, bricht das Heck aus mehr nach hinten.

Stabilisatoren

Die Stabis sollen die Achsen ausgleichen, stellt man die Stabis zu hoch ein, wird an der Vorderachse das Untersteuern mehr, man kann schlechter einlenken, aber das Handling wird besser. Stellt man sie zu weich, kann das zu Übersteuern, ungenauerem Handling, aber besserem Einlenken führen.
An der Hinterachse verhält es sich gerade anders herum , sind die Stabis zu hart, neigt das Auto zum Übersteuern, lenkt aber besser in Kurven ein. Bei zu weichen Stabis, Untersteuern und schlechteres Einlenken.

Beim Einstellen sollte man in kleinen Schritten vorgehen und dabei die Reifen und das Bremsverhalten beobachten. Beides kann sich dadurch verschlechtern. Man sollte auch nicht gleich sofort an die Stabis gehen, sondern eher am Ende des Setups.

Fahrwerk

Fahrzeughöhe

Auch hier hilft wieder ein Blick auf die Strecke, ist diese uneben oder sind die Curbs sehr hoch, sollte man nicht zu tief gehen. Bodenkontakt bremst und auf Curbs kann man sich prima drehen.
Ein zu hohes Fahrwerk beeinflusst die Arbeit der Flügel negativ. Stellt man das Auto hinten höher als vorne, kann das den Heckflügel in der Wirkung verstärken und die Wirkung des Frontflügels evtl. . verringern.

Federhärte

Sind die Federn zu weich, ist man in den Kurven langsamer, schont dabei aber die Reifen.
Zu harte Federn bringen mehr Kurvengeschwindigkeit und mehr Reifenverschleiß.

Getriebe

Automatik kostet Zeit und mit leerem Tank kommt man schneller an den Drehzahlbegrenzer.
Also machen wir unsere Proberunde mit leerem Tank und schauen auf der längsten Geraden, ob der 7. Gang nicht zu kurz oder zu lang gewählt ist. Bei höchster Geschwindigkeit, kurz vor dem Bremspunkt darf der rote Bereich vom Drehzahlmesser gerade erreicht werden. Dann braucht man auch Reserve, falls man im Windschatten hinterher fährt. Da geht die Drehzahl noch mal hoch. Ab dem roten Bereich im Drehzahlmesser beginnt der Leistungsverlust, ab da wird man wieder langsamer. Die unteren Gänge passt man nach Bedarf an, z. B. wenn man von der Drehzahl her noch mal hoch schalten könnte, kurz vor einem Bremspunkt, dann macht man den Gang etwas länger, damit nach der Kurve geschallten wird.

Motor

Gaspedalkennung

Schnell wählt man wenn man schnelle Runden braucht, im Qualy z.B., dadurch kann man sich aber auch schneller drehen beim raus beschleunigen. Weich wird benötigt bei vielen engen Kurven, da wo man sich schnell mal drehen könnte.


Tankfüllung

Die Tankfüllung sollte man beim Abstimmen immer wieder mal ändern, ein Auto mit vollem Tank verhält sich anders als eins mit weniger vollem Tank. Mehr Sprit führt zu mehr Untersteuern.

Spurtreue

Sturz

Durch den Sturz ändert man den Grip und das Kurvenverhalten. Durch mehr negativen Sturz (Regler nach links) erhält man mehr Grip, ein positiver Sturz (Regler nach rechts) verringert den Grip. Schiebt das Auto über die Vorderachse sollte man den Sturz an der Vorderachse negativer und an der Hinterachse positiver einstellen.

Spur

Die Spur arbeitet im Zusammenhang mit dem Sturz und gleicht diesen aus.
Je nach dem wie der Sturz eingestellt ist passt man dann die Spur an. Bei negativen Sturz stellt man eine Vorspur ( Regler nach links) ein. Lässt sich das Auto schwer einlenken und übersteuert dann in der Kurve, gibt man noch mehr Vorspur an der Vorderachse . Zu viel Vorspur an der Hinterachse kostet Endgeschwindigkeit, weil die Räder irgend wann so /\ zueinander stehen.
Wird das Auto auf der Geraden instabil und das Heck bricht in der Kurveneinfahrt aus, muss man an der Vorderachse mehr in Richtung Nachspur gehen ( Regler nach rechts).
Wird das Heck auf der Geraden nervös, stellt man auf der Hinterachse mehr Vorspur ein.

Zu starke Einstellungen wirken sich negativ auf den Reifenverschleiß aus.

Quelle F1 2012 PS3 - The Racing League



zuletzt bearbeitet 15.07.2013 14:30 | nach oben springen
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